Eine aufmerksame Bürgerin meldete der Freiwilligen Feuerwehr Tribuswinkel telefonisch eine vermutlich verletzte Katze am Straßenrand. Da sich zufällig gerade Kameradinnen im Feuerwehrhaus befanden, konnten diese umgehend und adäquat reagieren.
Beim Eintreffen am Einsatzort hatte sich das Tier unter eine Brücke des Mühlbachs geflüchtet. Da der gesundheitliche Zustand der Katze aus der Distanz nicht beurteilt werden konnte, nahmen die Einsatzkräfte im Rahmen des gesetzlichen Auftrags – dem Retten, Löschen, Bergen und Schützen von Menschen, Tieren und lebensnotwendigen Sachgütern – behutsam Kontakt auf.
Das Verhalten des Tieres entsprach nicht dem einer gewohnt aufgeweckten Katze, woraufhin es vorsichtig aus seiner Lage befreit und sicher in eine Transportbox verbracht wurde. Noch während der Fahrt zum Tierarzt gelang der Feuerwehr eine rasche Recherche: Der Besitzer konnte ausfindig gemacht werden, sodass Samtpfote „Finja“ ohne Umwege direkt ihrer Familie übergeben werden konnte.
Über Facebook bedankte sich Finjas Familie herzlich bei der Mannschaft der FF Tribuswinkel und gab Entwarnung: Bis auf großen Hunger, etwas Schmutz und nasses Fell hat Finja den Ausflug bestens überstanden und ist wieder wohlauf zu Hause.
Wichtiger Hinweis Ihrer Feuerwehr: In diesem Fall ging zwar alles gut aus, dennoch möchten wir betonen: Im Zweifel wählen Sie bitte lieber einmal mehr direkt den Notruf 122! Wichtige Zeit sollte nicht mit der Suche nach Festnetznummern oder privaten Kontakten vergeudet werden – die Notrufzentrale ist rund um die Uhr erreichbar und stellt sicher, dass Hilfe sinnvoll und schnellstmöglich dort ankommt, wo sie gebraucht wird.







